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     Kyssandre van Zyra






Ich bin ein Irrlicht.
Ich wohne im Moor,
brauche weder Schuhe,
noch Strümpfe,
lauf barfuß über die Sümpfe.

Komm, folge mir Freund!
Ich kenne den Weg.
Komm, folge mir,
über den schwankenden Steg.

Sieh her,
ich reiche dir meine Hand.
Hier ist der Ort,
wo schon mancher verschwand.

Hier wirst auch du
Bald verschwinden.
Man wird dich
Nimmer nehr finden.

(Ingrid Uebe)
2.4.07 20:04


Man nehme:
12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz und Angst und zerlege sie jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.

Es wird jeden Tag einzelnd angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Ausmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und mit einem guten, erquickenden Tee.
2.4.07 20:06


Hakkars Sturz

Stille herrschte in dem großen Besprechungsraum.
Viele Anwesenden gab es nicht, nur Nankos und Cide.
Vor ihnen lag ausgebreitet auf dem langen runden Tisch eine alte Karte auf der eine Tempelruine zu sehen gewesen ist.
"Er wird von seinen Hohepriestern beschützt, sie stärken ihn." wandt Nankos sich an Cide.
"Wir sollten sie ausschalten, einen nach dem Anderen!"
Cide nickte, dieser Avatar des Blutgottes war zu stark so lange die Hohepriester ihm Macht zur Verfügung stellen würden, daher war Nankos Vorschlag der Beste den es geben konnte.
"Was denkt Ihr brauchen wir an Truppen?" fragte er Nankos
"Etwa fünfzehn bis zwanzig Männer und Frauen sollten reichen"
Cide strich die Karte noch einmal glatt, es war eine Probe des Könnens auch die seiner Führungsqualitäten, die seit seiner Legionszeit wohl sicher etwas eingerostet waren, doch dieser Ansturm würde es zeigen.
Fünf Hohepriester, der Blutlord und schließlich Hakkars Avatar waren also seine Ziel..
"Nächsten Mittwoch brechen wir auf, ich werde einen Aushang vorbereiten. Dennoch werde ich diejenigen ,die sich dem stellen wollen, vorher noch gesondert betrachten.
Inkompetenz kann ich bei diesem Vorhaben nicht brauchen."
Nankos nickte.
"So sei es, Hakkar wird sterben ob nächste Woche oder übernächste Woche sein Avatar wird im Staub liegen"


Es waren Wochen, wenn nicht Monate vergangen seit dieser Besprechung und sogar der Feldzug vergangen waren.
Sie waren erfolgreich gewesen, wenn sie auch nur kleine Erfolge erzielt hatten, sie hatten gewonnen. Der Blutgott, Hakkar, wurde geschwächt.

Nachdenklich blätterte Kyssandre nun nach dieser langen Zeit durch die Berichte die ihr der junge Troll gegeben hatte.
"Ich hatte Recht! Die Trolle beschwören erneut den Avatar von Hakkar in ihren Ruinen Zul`Gurub!"
Ein leises Seufzen entfuhr ihr. "Wir sollten ihn zerstören, um so länger er existiert, um so mächtiger wird er. Zu viele Trolle geraten in seinen Bann.. " Entschlossen griff sie zu Feder und Pergament und begann zu schreiben.
Kaum hatte die Feder ihre Hand verlassen, drücke sie dem Troll ein versiegelten Brief in die Hand. "Rasch! Bring dieses Pergament zu Cide Hel`Nurath!"
Die Schritte des Mannes entfernten sich hastig, doch ihr Blick war erneut auf die Karten gerichtet und in Gedanken versunken wartete sie auf Nachricht ihres Vaters.


Des Hexers Augen waren geschlossen als eine penetrante atemlos keuchende Stimme seinen Namen rief. Zunächst ignorierte er die Stimme bis die Quelle scheinbar vor ihm stand.

Verzweifelt versuchte der Bote die Aufmerksamkeit des Hexers zu erregen, doch dieser hielt seine Augenlieder standhaft geschlossen.
Er hob seine Stimme an und sein Blut gefror in seinen Adern als Hel’Nurath schliesslich augenblicklich seine Augen öffnete.
Mehr verteidigend als anbieten hielt er dem Hexer den Brief hin.

Cide Hel`Nurath hob seine linke Augenbraue und nahm den Brief entgegen.
Der Brief war versiegelt. Er kannte das Siegel, es war das seiner Tochter.
Sorgfältig löste er das Siegel und holte das Pergament heraus.
Als er den Brief gelesen hatte blickte er nachdenklich gen Norden zu den alten Ruinen.

Der Teufelsjäger neben ihm begann vor sich hin zu brummeln und der Hexer nickte ihm zu.
„Suchen wir sie auf!“
Langsam erhob er sich und schritt zum Windreiter um sich zur Ratchettaverne zu begeben.
In Ratchet angekommen wurde er schon von Kyssandre am Windreitermeister erwartet.
Sie umarmten sich.
„Guten Abend mein Kleines, ich habe deinen Brief erhalten.
Die Informationen sind bedenklich und bedürfen des Handelns.
Das Beste wäre es eine Schlachtgruppe aufzustellen um sich dem Blutgott entgegenzutreten.“
Sie lächelte. "Gut, dann sind wir uns einig. Hast du einen Vorschlag wie wir genug Mitstreiter zusammenbekommen?"
"Wir wenden uns an unsere neuen Verbündeten die Lich, wir legen ihnen einen Ansatz der Informationen vor und sehen dann weiter."
Kyssandre nickte zustimmend.
„Deine Beziehung zu den Lich sind etwas besser und ich habe von deiner Rede gehört. Ich schlage daher vor, dass du es ihnen vorträgst.„ Ein verstohlenes Grinsen machte sich auf dem Gesicht des Hexers breit.
2.4.07 20:08





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