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Die Bücher

Leise tapste Luces auf schmerzenden Pfoten über den kalten, steinigen Boden. Als er den warmen Schein der Kerzen durch den Spalt der leicht geöffneten Tür wahrnahm, beschleunigte er seine Schritte noch ein Mal. Mit letzter Kraft wankte er durch den Spalt und sank fast Augenblicklich Ohnmächtig zu Boden. Als er sich seiner Gedanken schliesslich wieder bewusst wurde, konnte er die verlorene Zeit nicht einschätzen. Der noch immer schmerzende Körper hinderte ihn einige Minuten daran sich zu bewegen. So lag er mit geschlossenen Augen ruhig da um die Ruhe zu geniessen. Nur vage nahm er Anfangs die wohltuende Wärme einer ihm unbekannten Quelle wahr. Sein Körper entspannte sich und die Schmerzen liessen stetig nach, doch seine Müdigkeit übermannte ihn bevor er sich in der Lage fühlte die Augen zu öffnen. Erneut sank er in einen traumlosen Schlaf.Das Geräusch des sanft prasselnden Feuers weckte ihn nach stundenlangem Schlaf sanft. Auf seinem Bauch nahm er nun erneut den sanften Druck wahr der gleichzeitig stetig Wärme ausstrahlte . Er öffnete vorsichtig die Augen und war überrascht von dem angenehmen Dunkel des Raumes.Der Druck auf seinem Körper stellte sich als sanft ruhende Hand heraus. Er wandte den Kopf und konnte im sanften Schein des Kaminfeuers Kyssandres Gesicht. Sie hielt die Augen geschlossen und atmete konzentriert und langsam. Er schnurrte leise um auf sich aufmerksam zu machen und der leichte Druck der Hand liess Augenblicklich nach. „Luces!„ In ihrer leisen, melodischen Stimme klangen Besorgnis und Erleichterung mit. Vorsichtig kraulte sie den Kater. „Was ist geschehen...?„ Sie beugte sich seitlich über ihn um eine kleine Schale vom Boden neben dem Sessel aufzuheben. Mit der noch freien Hand half sie dem Kater sich aufzurichten. Dankbar schnurrend leckte er sich einige Minuten später die Milchreste vom Schnurrbart. Allein diese geringe Anstrengung liess seinen Körper vor Erschöpfung zittern. Kyssandre seufzte leise. „Ich wollte mich eh in Geduld üben...Schlaf ruhig noch ein we...„ Sie brach abruppt ab. Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Behutsam zog sie den schlafenden Kater bequemer auf ihrem Schoß zurecht und lehnte sich zurück.Als Luces am nächsten Morgen, noch immer erschöpft, die Augen öffnete lag er unverändert auf Kyssandres Schoß. Ihr Blick war auf den Tisch vor sich gerichtet auf dem zwei hübsche, in lilanes Leder eingebundene Bücher nebeneinander lagen. Sein Kopf war in ihre Armbeuge gebettet und ihr anderer Arm stützte seinen Rücken. Obwohl ihr Atem ruhig ging und auch in ihrem Gesicht keinerlei Regung zu erkennen war, bemerkte er ihre Anspannung, sowie den inneren Kampf den sie ausfochte. Ihre Lippen bewegten sich, doch kein Laut verliess ihre Lippen. Er murrt missmutig und zog damit unbeabsichtigt ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie blinzelte einige Male verwirrt. Mit der innerlichen Anspannung verschwand auch die steife Haltung ihres Körpers. Müde streckte sie sich ausgibig und gähnte dabei herzhaft. Ein strahlendes Lächeln verzog ihren Mund...so schwieg er.
22.7.06 11:37
 


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