kyssandrevanzyra

 

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     Kyssandre van Zyra






Verwundert blinzelte sie und fixierte den Menschen vor sich. Sein hämisches Lächeln verwirrte sie, dann folgte ihr Blick dem seinen hinunter zu ihrem Bauch und erst jetzt nahm sie fast schlagartig den Schmerz wahr. Ein Dolchheft schaute aus ihrem Bauch hinaus während die Klinge selbst in ihrem Körper verschwand. Mir metallischem Klirren fielen ihr die Schwerter aus der Hand. Dann, wie in Zeitlupe, kippte die Welt plötzlich um. Dumpf schlug ihr Körper auf dem Boden auf und ihr Blick starr nach vorn gerichtet betrachtete nichtssehend die Stiefel des Menschen. Der Lärm der Schlacht klang ferner, doch die Geräusche der sich entfernenden Schritte nahm sie nur zu deutlich wahr. Als sie den Kopf etwas senkte konnte sie dem Blut zusehen wie es rasch eine große Lache um sie bildete. Plötzlich wurde ihr angenehm warm und sie fühlte sich schläfrig.

Caim sah sie fallen. Furch lähmte seine Bewgungen. Zwischen ihm und ihr standen viele Feinde - zu viele Feinde! Wie ein rotes Tuch senkte sich die Wut über seine Augen und brachte sein Blut zum kochen. Nur wenige Augenblicke später lagen die Körper seiner Feinde ohne Leben da, er sank neben ihr auf den Boden, zog sie in seine Arme und schrie ihren Namen.

Jemand schrie nach ihr. Die Stimme kam ihr bekannt vor, doch sie wusste nicht woher. Es klag so fern.. Da veränderte sich die Stimme, wurde zu der einer Frau die sie ebenfalls kannte. Vor ihren Augen verschwomm die Wirklichkeit einen Moment und sie blinzelte mühsam.
Ainee! Ainee rief nach ihr! Kyssandre wollte antworten doch kein Laut wollte ihr über die Lippen kommen. Sie sah ihren Vater wie er Ainee festhielt, behutsam auf sie einsprach und sie fortführen wollte. Fortführen wohin? Sie war doch hier..Dann erinnerte sie sich. Ein Schritt zu viel dann brach der Stein unter ihren Füssen weg und sie fiel. Der Aufprall hatte ihr den Atem genommen. Stumm schrie Kyssandre auf. Der Vater hielt einen Moment inne, fast als hätte er ihren Schrei vernommen und flink huschte Ainee an ihm vorbei. Sie fiel neben ihrer Schwester auf die Knie, breitete die Arme über dem Körper ihrer Schwester aus und sprach ein heilliges Gebet welches ihre Hände zum leuchten brachte. Ängstlich und erführchtig beobachtete der Vater seine älteste Tocher.

Ainee mochte nicht an einen Fehlschlag denken. Ihre Wangen liefen Tränen hinab während sie unermüdlich ihr Gebet sprach. Wärme durchfloss ihre Hände und übertrug sich auf Kyssandre. Langsam kehrte eine gesundere Hautfarbe in ihr Gesicht zurück. Als ihre kleine Schwester nach Luft schnappte umklammerte Ainee sie erleichtert weinend.
22.7.06 11:44
 


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